Mandala

Das Mandala ist ein Bild, dass meist kreisrund oder quadratisch und immer auf einen Mittelpunkt ausgerichtet ist. Es kann schwarz-weiß, zweifarbig oder bunt sein und aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Die Kinder suchen sich ihr Lieblingsmaterial aus und erstellen ihr eigenes Mandalabild. Zum Einstimmen können Mandalas aus kleinen Steinen gelegt werden, mit Sand dann ein Mandala gestreut werden. Da diese Bilder lose gelegt und gestreut sind, können sie fotografisch festgehalten werden. Dann können die Kinder die verschiedenen Malfarben ausprobieren und malen nun ihr eigenes Mandalabild. Jedes frei gemalte Mandalabild ist ein Unikat.

Alter der Kinder
Für das Erstellen von Mandalas an einenm Kindergeburtstag sollten die Kinder in einem Alter ab 8 Jahren sein. Je nach Alter verändern sich die Motive. Natürlich ist das Malen von Mandalabildern auch eine schöne Sache für Erwachsene.
Dauer der Gestaltung
Sie sollten drei Stunden für die Gestaltung von Mandalas einplanen.
Räumliche Bedingungen
Mandalas können sowohl in der Wohnung, wie auch draußen zum Beispiel im Garten hergestellt werden.
Wissenswertes zur  Bedeutung von Mandalas in fremden Kulturkreisen (Wikipedia)

Mandalas im tibetischen Buddhismus

 
Kalachakra-Mandala in einem speziellen Glaspavillon. Buddhistische Pilger umgehen den Pavillon dreimal im Uhrzeigersinn. Burjatien, 16. Juli 2019

Im tibetischen Buddhismus Vajrayana zeigen Mandalas die Sicht von oben auf einen sogenannten Mandala-Palast (siehe Kalachakra-Mandala), umgeben von einem sogenannten Reinen Land. In solch einem Palast werden verschiedene Buddhas oder ganze Versammlungen von Buddhas durch den Praktizierenden visualisiert. Mandalas sind im Vajrayana also meist eine zweidimensionale Darstellung eines dreidimensionalen geistigen Objekts. Diese Mandalas werden im Vajrayana dazu benutzt, die dreidimensionale Form optisch-geistig zu projizieren. Dies führt je nach Abstraktionsgrad des Mandalas zu vertiefter geistiger Konzentrationsfähigkeit. Die Ich-Anhaftung, im Buddhismus Ursache allen Leids, wird dabei vermindert, da geistig die Grenze zwischen Körper-Identifikation und Raumerfahrung überschritten wird.

Von entscheidender Bedeutung bei Sandmandalas ist das anschließende Wegwischen der in stunden-, manchmal auch wochenlanger Arbeit entstandenen Werke. Die Vergänglichkeit des Lebens und das Ideal der Entbindung von der materiellen Welt soll dabei symbolisch vollzogen werden.[1]

Bedingt durch die zentrale Bedeutung der Vier Edlen Wahrheiten für den Buddhismus gehen fast alle tibetischen Mandalas von dieser Zahl Vier (oder dem Quadrat) aus und bilden dann zum Rand hin Vielfache davon (8, 16 usw.). Es handelt sich dabei um eine Zahlensymbolik mit zum Teil komplexer Bedeutung, siehe auch die achtblättrige Lotusblüte der Abbildung von Garbhadhatu Mandala (Japan).

Mandala-Darstellungen in anderen fernöstlichen Kulturen

Nicht nur im Vajrayana, auch in anderen buddhistischen und hinduistischen Kulturen finden sich Mandalas. Ebenso in indianischen Kulturkreisen. Die Symbolik eines Mandalas soll direkt auf das Unbewusste zielen, so dass durch bestimmte Farben und Formen bestimmte Bereiche der Psyche angesprochen und stimuliert werden sollen. Ein Mandala kann sowohl abstrakte Formen und Ornamente als auch Darstellungen von Tieren und anderem enthalten, ebenso wie alle möglichen Symbole aus Religion, Esoterik oder Psychologie. Auch natürliche Motive können als Mandala dienen.

Die Kosten der Gestaltung von Mandalabildern
Die Kosten des Kindergeburtstages betragen 120,00 Euro bei bis zu sechs Kindern. Weitere Kinder können mit 20,00 Euro pro Kind hinzukommen.

Materialkosten bei 6 Kindern
Malplatten (auf Wunsch) 4,00 Euro
Temperafarben 6,00 Euro
Aquarellstifte, Buntstifte 4,00 Euro
Ölkreiden, Pastellkreiden 4,00 Euro
Haftspray 10,00 Euro
Sand 2,00 Euro
Papiere 10,00 Euro
Umlage 5,00 Euro
Gesamt 45,00 Euro

Das Material wird zum Einkaufspreis berechnet.